Der Weg durch den Jahreskreis

Für dich alleine, oder auch zusammen mit anderen Jahreskreisfeste zu feiern kann heißen, zu bestimmten Momenten des Jahres innezuhalten. Den gegenwärtigen Moment zu spüren, das Außen genau zu betrachten, bestaunen und in Kontakt gehen. Deine Sinne wahrnehmen zu lassen.
Was geht im Außen mit dir in Kontakt und Resonanz? 
Was berührt dich?
Was sind deine momentanen Bedürfnisse?
Und, in welchem Zyklus befindet sich gerade die Natur. 
Wie fühlt sich die Erde unter meinen Füßen an?
Was passiert bei den Bäumen?
Was blüht gerade?
Was kann ich hören und riechen?
Die Jahreskreisfeste sind in Sonnen- und Mondfeste gegliedert. Ihren Ursprung und ihre jeweilige Bedeutung finden wir in unterschiedlichsten Traditionen wieder. Jahreskreisfeste werden in Form von religioösen, oder heidnischen Festen gefeiert du zelebriert. Auch hat jede Region/ jedes Land ihr eigenes Brauchtum, ihre eigenen Rituale und Mythen.
Ich gehe die letzten Jahre viel bewusster und intuitiver durch den Jahreskreis. Beobachte die Veränderungen in der Natur, reiche, schmecke, höre hinein in diesen wunderbaren Garten Eden. Empfange Botschaften, die oft sehr gut zu den Geschehnissen der äußeren Welt passen, und eine tolle Hilfestellung geben.
Für mich gehört zu jedem Jahreskreisfest dazu:
ein Feuer anzuzünden / oder eine Kerze
mit heimischen Kräutern und Harzen zu räuchern
Und mit dem gegenwärtigen Moment in Kontakt zu gehen, und zu reisen / meditieren.

Meine Einladung an dich!
Wenn du gerne zusammen mit mir, und anderen durch den Jahreskreis gehen möchtest, so gibt es 2 Möglichkeiten dies zu tun!

Wenn du in der Nähe von Gmunden bist:
Zu jedem Jahreskreisfest findet im Yogahaus Traunsee in Altmünster ein Feuerritual statt. Nach dem biete Meditationen und Trommelreisen an.
Alle weiteren Informationen findest du unter weitere Informationen!

Für alle, die weiter weg wohnen, oder es bevorzugen sich aus der Ferne in die Energie des Jahreskreisfestes einzufädeln:
Ich biete ich stets ein paar Tage vor jedem Jahreskreisfest eine online Einstimmung und Meditation an. Weitere Infos dazu unter Workshops online!

Maria Lichtmess - Imbolc , 1./2. Februar

Maria Lichtmess ist das Fest zur wirklichen Mitte des Winters. Im Jahreskreis befinden wir uns in der Zeit, in der die Tage wieder merklich länger werden, die Sonne deutlich an Kraft gewinnt und die Natur langsam wieder erwacht. Es ist die Zeit, in der die ersten Tiere aus dem Winterschlaf erwachen und die ersten Pflanzen aus der Erde sprießen. Das Leben in der winterlichen Kälte, Enge und Dunkelheit neigt sich jetzt erkennbar dem Ende zu, neues Leben beginnt. Es ist die Zeit des ersten Keimens. Bei den Kelten wurde dieses Fest „Imbolc“ genannt, was so viel bedeutet wie „im Schoss“ Es ist der Göttin Brigid gewidmet. Sie ist die Göttin der Poeten, der Musiker, der Künstler und der Inspiration. Sie ist auch Göttin der Heilung und der Schmiedekunst und steht daher dem Feuer nahe. Ihr zu Ehren werden am Imbolc-Abend Kerzen entzündet, die ins Fenster gestellt werden und die ganze Nacht über brennen. Im christlichen Sinne ist Maria Lichtmess, ein Marienfest, in der die Kerzenweihe ein wichtiges Element ist. Und es symbolisiert das wirkliche Ende der Weihnachtszeit.

Herbst Tag- und Nachtgleiche (gleich mit kalendarischen Frühlingsbeginn!)

Der Frühlings- aber auch der Herbstbeginn sind in Bezug auf den Sonnenstand ganz besondere Schwellenfeste, an denen die Veränderung nun rasant spürbar wird.
Das Pendel schlägt jetzt im Frühling zum Hellen, zum nach Außen gerichteten um. Jetzt werden die Veränderungen, die davor im Hintergrund vor sich hin gereift haben, Schritt für Schritt sichtbarer.
In der Pflanzen- und Tierwelt genauso wie bei vielen Menschen. 
Nutze die Tag- und Nachtgleiche, um dir bewusst zu machen, für was du dankbar sein darfst.
Stelle dir vor: alles beginnt zu blühen und zu wachsen.
Weidenkätzchen werden gebunden, Hölzer werden gesammelt. Die Natur bringt immer mehr Düfte und Farben hervor. Überall sprießt es und es beginnt zu fließen. Der Frühling ist da!! 

Beltane und die Walpurgisnacht in der Nacht vom 30. April - 1. Mai

Beltane- oder auch Walpurgis – ist im Jahreskreis ein Mondfest. Es ist das Fest des wiedererwachten Frühlings, an dem Sonne und Erde eine innige Verbindung eingehen. Die männlichen und weiblichen Energien sind nun herangereift und so weit gestärkt, um Neues zu schaffen. Die Natur bricht auf, die Sonnenkraft nährt und stärkt. Die Leichtigkeit greift um sich und die Zeit der Fülle und Pracht. Auch können wir aus der Natur wieder Blüten und Blumen, erste Früchte und Kräuter ernten. Mit Beltane startet der Beginn des Sommers und ist ein Fest des Lebens, der Fruchtbarkeit, der Vereinigung, der Zeugung und des Sieges der Sonne, und des Sommers über den Winter. Zu Beltane war die Erde wieder grün, und letzte Reste des Winters sollten nun mit magischen Ritualen ausgetrieben und verbannt, dem Sommer (und der Fruchtbarkeit) zum endgültigen Durchbruch verholfen werden.

Sommersonnenwende – der Höhepunkt im Jahreskreis!

Sommersonnwende kennen wir auch als das Fest von Litha. Die alten Kelten feierten 12 Tage lang, diese besondere Zeit, in der sich eine ganz besondere energetische Qualität in das Leben der Menschen verwebt. Eine magische Zeit, in der sich die Schleier der Erkenntnis hin zu Anderswelt lüften. Und es hieß in den Geschichten, dass man die Pferde sprechen hört, oder Feen und Elfen sehen kann. Auch Mittsommer genannt, es beginnt die Zeit der Fülle der Ernte. Nach der Zeit der Reinigung und des Wachstums beginnt nun die Erntezeit, wo die ersten Früchte der Arbeit (nicht nur Nahrungsmittel, sondern auch Projekte) geerntet werden können. An Mittsommer zeigt sich das ganze Potential und die Stärke in der Energie und der Kraft der Sonne. Doch tatsächlich ist in dieser Fülle des Lebens und der Stärke, in der die Sonne und der Tag am längsten Scheinen auch bereits der Rückzug wieder enthalten. Denn von nun an werden die Tage wieder kürzer werden und die Nacht nimmt zu. Das Rad dreht sich unweigerlich weiter zur dunklen Jahreszeit hin. Die Sommersonnenwende gehört zu den vier Sonnenfesten und zu jenen drei Feste, an denen der Schleier zwischen den Welten am dünnsten ist.

Herbst Tag- und Nachtgleiche (gleich mit kalendarischen Herbstbeginn!)

An diesem Tag im Jahreskreis ist der Moment, an dem die Sonne den Himmelsäquator im Herbstpunkt passiert, womit der Beginn dieser Jahreszeit astronomisch definiert ist. Es ist einer der zwei Tage im Jahr, an denen der lichte Tag und die dunkle Nacht gleich lang dauern. An diesem Tag wird das Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht, Licht und Dunkelheit, zwischen Geburt und Tod der Natur hergestellt, und für uns erfahrbar gemacht. Darin liegt die Kostbarkeit dieses Festes. Tief im Inneren spüren wir, dass es Zeit ist, sich von der äußeren Welt zu verabschieden und sich auf die Beschäftigung im warmen Haus und mit den inneren Welten einzustellen. Die Herbst Tag-und-Nachtgleiche ist das Gegenstück zur Frühjahrs Tag-und-Nachtgleiche und zählt neben der Sommer- und der Wintersonnenwende zu den 4 großen Sonnenfesten.

Samhain – das Ahnenfest am Abend des 31. Oktober, endet am Abend des 1. November 

Samhain – ist das keltische Silvester und das Fest der Ahnen, der Verstorbenen, des ungeborenen Lebens, und der Wesen aus anderen Welten. Das alte Jahr wird beendet, ein neues Jahr beginnt. Nur durch den Tod kann neues Leben entstehen –und so steht gerade das Fest Samhain für den ewigen Kreislauf des Lebens. Samhain ist das Fest des Rückzugs und der Stille. Der Sommer ist vorbei, die Ernte längst eingebracht und das Leben im Außen verliert mehr und mehr an Bedeutung. Es beginnt eine dunklere Zeit. Die Themen Abschiednehmen, Sterben und Tod treten in den Vordergrund und sind, wie zu kaum einer anderen Jahreszeit, sichtbar, greifbar und spürbar. Der Kontakt zu den Ahnen, die Durchlässigkeit zu anderen Welten und Räumen ist ein Kernthema von Samhain.

Die Wintersonnenwende- die längste Nacht des Jahres am 21. Dezember 

Jetzt hat die Dunkelheit ihren Höhepunkt erreicht. Ab jetzt werden die Tage länger und das Licht wieder stärker – eine kostbare Zeit für Rituale rund m das Licht und Feuer. Gerade die Wintersonnenwende ist ein wichtiger Zeitpunkt, um zu reflektieren, Altes ins Feuer zu geben und schließlich das Licht und die Freude in unser Leben einzuladen. Einen neuen Zyklus zu beginnen. Die längste Nacht des Jahreskreises macht es uns möglich, uns bewusst der Dunkelheit zu stellen. Der Dunkelheit im Außen, aber auch unseren inneren Schattenanteilen. So werden in dieser Dunkelheit vieles sichtbarer als im hellsten Licht. Mit der Thomasnacht beginnen gerade hier im Alpenraum bereits die Raunächte!

01.05.2022 19:30-20:30 Uhr Beltane
21.06.2022 19:30-20:30 Uhr Sommersonnenwende
23.09.2022 19:30-20:30 Uhr Herbst Tag- und Nachtgleiche
02.11.2022 19:30-20:30 Uhr Samhain
21.12.2022 19:30-20:30 Uhr Wintersonnenwende
Location:

Yogahaus Traunsee
Feldstraße 20
4813 Altmünster

Die Rituale zum Jahreskreis finden in Kooperation mit dem Yogahaus Traunsee statt!

Preis:

auf Spendenbasis mit einem Richtwert von 20,00 €
Vor Ort gibt es eine Schale, in die du deine Spende hineingeben kannst.
Vielen Dank!

Anmeldung erforderlich!

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